Für Sie vor Ort: Die Quartiersmanagements der AWO Thüringen

In zahlreichen Thüringer Orten und Wohnvierteln haben sich in den letzten Jahren AWO-Quartiersmanagements etabliert. Dort wo man einkauft, arbeitet, spielt, sich begegnet und einbringt, vielleicht auch mal Hilfe braucht - schlicht dort, wo man lebt und wohnt, sind unsere Quartiersmanagerinnen und -manager verlässliche Anlauf- und Kontaktstellen. Die Aufgaben und Wirkungsfelder in den jeweiligen Quartieren können dabei sehr unterschiedlich sein und hängen wesentlich von den Bedingungen vor Ort ab. Die Arbeit im ländlichen Raum kann sich dabei von den Herausforderungen in einem urbanen Stadtquartier natürlich stark unterscheiden.

In welchen Quartieren die AWO präsent ist, wer unsere Ansprechpartner*innen vor Ort sind und was genau ihr Mehrwert für die Menschen vor Ort und die AWO als Wohlfahrtsverband ist, möchten wir in den kommenden Wochen durch kurze Portraits vorstellen.

Selbstverständnis der AWO-Quartiersmanagements

Die Quartiersmanagerin ist bekanntes Gesicht und kennt sich aus. Als Netzwerkknotenpunkt vermittelt sie nicht nur Hilfen und Angebote, sie organisiert auch Beteiligungsprozesse und moderiert zwischen den vielseitigen Akteuren im Stadtteil. Der Draht zu den Anwohner*innen vor Ort ist dabei genauso wichtig wie der Kontakt zu Vereinen, lokalen Händlern und Gewerbetreibenden sowie in Verwaltung und lokale Politik. Das Themenfeld bewegt sich zwischen störendem Sperrmüll und umfangreichen Bau- und Stadtentwicklungsprojekten.

Eine ordentliche Bestands- und Bedarfsanalyse bildet dabei in jedem Fall die Arbeitsgrundlage, an der sich Ziele, Handlungsfelder und Aktionspläne ausrichten. Kommunikation im und über das Quartier ist dabei unerlässlich. Diese erstreckt sich von den täglichen Einzelgesprächen bis hin zur Herausgabe oder Mitarbeit an einer Stadtteilzeitschrift. Das Quartiersmanagement initiiert und unterstützt Projekte, Aktionen und Veranstaltungen zur Belebung des Stadtteils und zur Förderung aktiver Nachbarschaften. Nicht selten sind die AWO-Quartiersmanagements an eine Begegnungsstätte angegliedert. Die Bereitstellung von Räumlichkeiten sowie die Wirkung ins Quartier erweisen sich hierbei als besonders wirksam.

Verbandliche Entwicklungen

2016 hat der AWO Bundesverband e. V. auf seiner Bundeskonferenz beschlossen, dass alle Gliederungen, Träger und Einrichtungen „Sozialraumorientierung“ als fachliche Perspektive und Querschnittsaufgaben in ihren Organisationsstrukturen verankern. In der AWO Thüringen wird das Thema seit 2019 durch einen Beschluss in Form des Arbeitskreises Quartiersmanagement inhaltlich und fachlich koordiniert und unterstützt.

 


Altenburg-Nord: Anna Witte


In Altenburg Nord befindet sich die AWO Begegnungsstätte für „Jung und Alt“. Anna Witte ist hier die zuständige Quartiersmanagerin. Als sie 2018 eine Förderung beim AWO Fonds Soziale Innovationen zur Gestaltung eines halboffenen Stadtteilgartens, den „Naschgarten“, stellte, konnte Sie noch nicht ahnen, welche positiven Folgekooperationen dieses Projekt für das Zusammenwachsen des Quartiers haben würde. „Aus einer erfolgreichen Partnerschaft ergeben sich oft viele weitere Projekte und Kooperationen“. Mit den Hochbeeten kam das Gemüse. Und mit dem Gemüse die gesunde Ernährung und das Kochen. Mit dem Kochen und Essen kam nun das Feiern. Was passt da besser als ein Erntedankfest (2019). Nicht nur für Anwohner*innen, sondern auch für andere Träger ist die Begegnungsstätte mit seinem „Naschgarten“ zu einem wichtigen Ort zum Ernten, Treffen, Kochen, für Kurse, Spielnachmittage und Feste, einfach zum Leben geworden. Inzwischen ist der Garten um zahlreiche Außenmöbel, Holzelemente und Insektenhotels gewachsen. Mit Gewachsen ist damit auch die Gemeinschaft im Quartier. Eine enge Zusammenarbeit mit den Bürgerlotsen vom Thinka-Projekt sowie dem Altenburger Familienzentrum und vielen weiteren ist selbstverständlich.

Das AWO Quartiersmanagement in Altenburg arbeitet in Trägerschaft der AWO AJS gGmbH.


Suhl: Tina Debertshäuser


Mitten in der Suhler Fußgängerzone trifft man sich im City-Treff der AWO. Hier findet sich Begegnungsstätte und Gebrauchtkleiderladen „Kleidsam“ unter einem Dach. Eine bestens funktionierende Kombination, wie der Zulauf und die Frequentierung der Begegnungsstätte zeigen und Tina Debertshäuser, die Leiterin des „Kleidsam“ zu berichten weiß. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des AWO Ortsvereins Suhl Heinz Backhaus gibt es so vor allem für ältere Menschen feste Ansprechpartner*innen. „Die wenigsten kommen hier nur zum Kleiderstöbern. Die Menschen kommen für die Begegnung, das Zusammensein und die Gespräche.“ Dreimal die Woche findet ein offener Treff statt. Die übrige Zeit sind die Räumlichkeiten durch zahlreiche Angebote belegt. Vom Handy-Kurs für Senioren bis zum Thai-Chi sind das Programm und die Begegnungsstätte längst über die Grenzen Suhls bekannt. „Aufgabe und Wirken ist etwas zwischen kleiner Volkshochschule und Kummerkasten“, beschreibt Tina Debertshäuser die Begegnungsstätte im Quartier.

Gertraude Eck als Geschäftsführerin des AWO Regionalverbands Süd-West-Thüringen e.V. stellt die positive Symbiose zwischen AWO-Sozialbetrieb und Ehrenamtsstruktur heraus. Ohne funktionierenden Betrieb würde es hier keine so gut ausgestattete Begegnungsstätte geben. Und ohne diese kein Ehrenamt. Die funktionierende Struktur vor Ort wiederum bildet das Aushängeschild der AWO. Durch die geleisteten Angebote, die Hilfe und Fürsorge und das gesellschaftliche Miteinander werden die AWO-Werte für viele Menschen zum Erlebnis vor Ort.
 


Jena: Mandy Fathke


Seit 2014 vereint das Mehrgenerationenhaus in Jena-Lobeda Kindergarten, Seniorenwohnen, Tagespflege und Begegnungsstätte unter einem Dach. Mandy Fathke betreut als Koordinatorin von Beginn an die Einrichtung und ist somit nicht nur mit den Bedarfen, sondern auch mit zahlreichen Menschen aus dem Wohnquartier vertraut. Im Zentrum steht der generationsübergreifende Austausch. So entstehen starke Nachbarschaften, wo Jung und Alt sich kennen. Ein Stamm von etwa 20 ehrenamtlich engagierten Menschen aus dem Wohnviertel organisiert regelmäßige Angebote wie Kochkurse, Mediensprechstunden, Cafés, Kreativstuben und vieles mehr. Mit Rat und Tat zur Stelle sind diese auch, um größere Veranstaltungen für das Gemeinwesen im Viertel zu organisieren. So hat sich beispielsweise der Weihnachtsmarkt des Mehrgenerationenhauses seit einigen Jahren in ganz Lobeda als angesagtes Jahresfest etabliert. 

Durch die große Gruppe älterer Spätaussiedler wurde mit langem Atem der Seniorenkompass interkulturell als mehrsprachiges Hilfs- und Beratungsangebot entwickelt. „Gespräche und Vertrauensaufbau brauchen manchmal Zeit“, so berichtet Frau Fathke den Weg zur Lösungsfindung, der sich über mehrere Jahre streckte. Nun finden auch ältere Menschen mit Migrationshintergrund, die lange als schwer zu erreichen galten, Angebote und werden stärker am gesellschaftlichen Leben im Quartier eingebunden.

Als Herzstück des Hauses bietet die „Gute Stube“ mit Küche und Bücherecke einen idealen Treffpunkt für alle – gleich welchen Alters, Herkunft oder Geschlecht.

Das Mehrgenerationenhaus Jena arbeitet in Trägerschaft der AWO Regionalverbund Mitte-West-Thüringen e. V..

Gefördert durch:

Ilmenau: Melina Maziejewsky


Melina Maziejewsky ist Quartiersmanagerin im Ilmenauer Stadtteil Pörlitzer Höhe. Das typische Plattenbaugebiet wurde teilweise rückgebaut und ist heute größtenteils saniert. Wie es der Name schon sagt, handelt es sich bei dem Wohngebiet um einen Höhenzug. Dementsprechend gilt es für Alltagsgeschäfte einige Höhenmeter zu bewältigen. 

In dem Stadtteil leben etwa 3.300 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Quartiersmanagement ist mit seiner Begegnungsstätte eine bekannte Anlaufstelle. Die Quartiersmanagerin sieht in der Kontinuität einen wesentlichen Mehrwert für die Menschen im Viertel: „Hilfe suchende Menschen vor Ort wissen, dass sie eine feste und verlässliche Anlaufstelle haben.“ So steht die Quartiersmanagerin den Anwohnerinnen und Anwohnern bei verschiedensten Anliegen und Problemen mit Rat und Tat zur Seite und vermittelt Hilfsangebote.

Eine besonders wichtige Funktion des Quartiersmanagements ist die Netzwerkbildung verschiedener Akteure vor Ort. In der „Quartiersinitiative Zukunft Ilmenau“, kurz QuIZ, laufen dabei alle wichtigen Fäden zusammen. So finden die verschiedenen Perspektiven von den Verantwortlichen der Stadt Ilmenau, des Landratsamts des Ilm-Kreises, der Wohnungsbaugenossenschaft, der Volkshochschule und den vielen sozialen Trägern zusammen. Natürlich fehlen dabei auch nicht Bürgerinnen und Bürger von vor Ort. Eine gemeinsame Aktion des Netzwerkes stellte das Bürgerforum 2019 dar, bei dem die verschiedensten Themen der Bürgerinnen und Bürger zusammengetragen, diskutiert und anschließend bearbeitet wurden.

Mit Blick auf den Altersdurchschnitt im Stadtteil – ein Großteil der Menschen ist über 60 Jahre alt – stehen dabei die Lebensbedingungen und Bedürfnisse von älteren Menschen besonders im Fokus. Verschiedene Formate und Angebote sorgen für Austausch und Zusammenkommen und stellen sich somit dem Thema Einsamkeit im Alter entgegen. Nach der Corona-Pandemie soll außerdem eine Zusammenführung der verschiedenen Altersgruppen ermöglicht werden, um das Gemeinschaftsgefühl, das Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme zu unterstützen. Dass dabei Kreativität und Experimente gefragt sind, versteht sich von selbst.

Das AWO Quartiersmanagement in Ilmenau arbeitet in Trägerschaft der AWO AJS gGmbH.

Gefördert durch:


Pößneck: Michaela Wild


Das AWO-Quartiersmanagement in der Pößnecker Innenstadt wird seit September 2019 durch Michaela Wild besetzt. Im Einklang mit der dazu gehörigen Begegnungsstätte hat sich der Anlaufpunkt vor allem für ältere Menschen des Quartiers bereits seit mehreren Jahren etabliert.

Viele Teilhabeangebote werden dabei von Seniorinnen und Senioren aus ganz Pößneck und Umgebung genutzt. Ob beim Töpfern, Tanzen oder Kulturangeboten, das Zusammensein steht im Vordergrund. Einsamkeit im Alter zu durchbrechen, hat sich als eine wesentliche Zielstellung des Quartiersmanagements vor Ort ergeben. Gerade nach den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zeigt sich nun mit dem Wiederöffnen der Begegnungsstätte, wie groß die Nachfrage nach gemeinsamen Aktivitäten und menschlicher Nähe ist. Wichtige Netzwerkpartner des Quartiersmanagements sind dabei unter anderem die Volkshochschule oder die Stadtbibliothek.

Ganz im Zeichen einer aktiven Quartiersentwicklung stehen bei den Nutzerinnen und Nutzern der Begegnungsstätte lokale Themen hoch im Kurs. Die aktuellste Abfrage von Michaela Wild zu den wichtigsten Fragen und Problemen vor Ort nahm die Attraktivität der Innenstadt in den Fokus. Barrierefreiheit, Einkaufsmöglichkeiten und Sauberkeit sind die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren, die auch an den Bürgermeister weitergetragen wurden.

Die historische Innenstadt von Pößneck, in der das AWO-Quartiersmanagement beheimatet ist, ist von besonderem kulturellem, städtebaulichem und sozialem Wert. Zahlreiche Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Der Bewahrung dieses Erbes hat sich auch die örtliche AWO angenommen. So befindet sich das Quartiersmanagement mit Begegnungsstätte und barrierefreier Wohnanlage für ältere Menschen in einem aufwendig sanierten Bürgerhaus mit Neuanbau. Ein Mehrwert an dieser Stelle nicht nur zur Stärkung der historischen Innenstadt, sondern auch, weil hier die Wege für ältere Menschen zu Sparkasse, Arzt und Einkauf kurz sind. Unterstützung erfahren sie hierbei durch die AWO-Quartiersmanagerin.

Das Quartiersmanagement in Pößneck arbeitet in Trägerschaft der AWO Saale-Orla-Kreis.

Gefördert durch:


AWO Rudolstadt: Johannes Beleites


Die einst kleinste Stadt der DDR ist heute ein idyllisch gelegener Ort mit etwa 500 Einwohnerinnen und Einwohnern, der seit 2019 zur Stadt Rudolstadt gehört. Johannes Beleites ist hier als Quartiersmanager für die AWO unterwegs. Als Quartiersmanager im ländlichen Raum ergibt sich das Thema Dorfentwicklung ganz von selbst. Dabei geht nichts ohne Netzwerkarbeit. Ob die Ortsteilbürgermeisterin, der Karnevals-, Sport- und Feuerwehrverein, der Pfarrer, der ehemalige Schuldirektor, die Fleischverkäuferin oder die Familie mit zwei Kindern – Beleites hält den Draht, nimmt Infos auf und gibt sie bei Bedarf weiter.

Dreh- und Angelpunkt in Teichel ist das stattliche Rathaus am Markt. Weitestgehend leerstehend, hat Johannes Beleites hier seine Anlaufstelle mit Briefkasten gefunden. Die Belebung des Rathauses wäre ein wichtiges Signal für Teichel und Umgebung. „Es geht dabei nicht nur um kulturelle Angebote,“ sagt Beleites, „eine dezentrale und dadurch auch bürgernähere Stadtverwaltung könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein.“ Hierfür ist jedoch ein langer Atem und ein Umdenken der Verwaltung notwendig. Aber auch eine Gastronomie im alten Ratskeller würde Teichel und Umgebung beleben und das Rathaus als Ort für Begegnung und Kommunikation stärken.

Um dieses und andere Projekte anzustoßen, setzt Beleites vor allem auf Kommunikation. „Kommunikation ist das wichtigste. Vielleicht kann ich als Brückenbauer wirken, weil mir gegenüber bisher große Offenheit herrscht.“

Inhaltlich geht es dem Quartiersmanager vor allem darum, Bleibeperspektiven und die Attraktivität des Ortes zu stärken. „So ein dörfliches Gleichgewicht ist sensibel: Wenn die Alten wegen schlechter Infrastruktur in die Städte abwandern, fehlen dem Arzt die Patienten. Wenn es keinen Arzt mehr gibt, ist der Ort für Familien weniger attraktiv. Ohne ausreichend Kinder gäbe es keinen Kindergarten.“ Hier versucht Beleites, Potentiale zu stärken. Diese können sich auch durch Projekte und Ideen des überregionalen Streuobstnetzwerks, durch die Engagierten im Bereich der Wanderwege und des Naturschutzes oder in Zusammenarbeit mit der örtlichen Landwirtschaft ergeben. Auf die Unterstützung des Quartiersmanagers können sie jedenfalls zählen.

Das Quartiersmanagement in Rudolstadt-Teichel arbeitet in Trägerschaft der AWO Rudolstadt.

Gefördert durch:


AWO Rudolstadt: Ralf Appelfeller


Trifft man Ralf Appelfeller nicht in der Begegnungsstätte, dann ist er auf dem Rad oder zu Fuß im Quartier unterwegs. Das was für alle Quartiersmanagerinnen und -manager gilt, gilt für ihn auf jeden Fall. Er ist ein „bunter Hund“. Keine 20 Meter vergehen ohne Winken oder einem kurzen Schwatz.

Für die benachbarten Rudolstädter Quartiere Volkstedt-West und Schwarza -Nord, getrennt durch den Bach Schremmsche, fühlt sich Ralf Appelfeller verantwortlich. Die Wohngebiete entstanden zu DDR-Zeiten für die etwa 6.000 Arbeiterinnen und Arbeiter des ChemieFaserKombinat Schwarza (CFK). Heute wohnen im großflächig rückgebauten und sanierten Gebiet etwa 6.000 Einwohner*innen. Das Textilwerk beschäftigt noch etwa 150 Menschen. „Ein Kinderlachen im Quartier fällt auf“, sagt Appelfeller. Das Durchschnittsalter liegt bei über 60. Dementsprechend bildet die Beteiligung und Teilhabe älterer Menschen im Quartier auch einen Schwerpunkt der Arbeit. Und die funktioniert sehr gut. Zur Entwicklung des Bürgerparks Kopernikus, der in Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimar und der örtlichen Wohnungsgenossenschaft geplant wurde, fanden über 30 Workshops und Treffen statt. Auch beim Quartiersentwicklungskonzept mit Student*innen der FH Erfurt organisierte das Quartiersmanagement die Beteiligung vor Ort.

Methodisch setzt Appelfeller stark auf Kultur als Methode und Mittler, um Erfahrbarkeit zu erweitern und Kreativität bei Planungen und Konzepten zu fördern. Ein Hauptfokus liegt dabei auf der Öffnung der Räume und Orte im Quartier. Grenzen, gleich ob gedanklich oder real, können durch Architektur und Gestaltung aufgelöst werden. „Orte prägen Menschen und Menschen prägen Orte. Das ist eine wichtige Wechselwirkung. Bei der Quartiersarbeit muss man die Räume mitdenken“, so Appelfeller. Dass dieses gedankliche Konzept von Beteiligung und Raumgestaltung vor Ort erfolgreich war, zeigen die gewünschten Schwerpunkte der Parkgestaltung: Wege, Feiern, Gärtnern, Fitness. Hier trifft man sich und lebt man.

Das Quartiersmanagement in Volkstedt-West und Schwarza -Nord arbeitet in Trägerschaft der AWO Rudolstadt.

Gefördert durch: